Brandschutzsanierung am Max-Planck-Campus Martinsried

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Die Baumaßnahme „Sanierung der Technischen Infrastruktur II“ auf dem Gelände des Forschungscampus der Max-Planck-Gesellschaft ist abgeschlossen, anschließend wurde die dritte Maßnahme von Kai Otto Architekten geplant und umgesetzt.

Aus energetischer und brandschutztechnischer Sicht entsprachen die Bauteile der Forschungsgebäude größtenteils dem Bauzustand von 1970 (Max-Planck-Institut für Biochemie) bzw. 1980 (Max-Planck-Institut für Neurobiologie). Der überwiegende Teil dieser Maßnahme betraf brandschutztechnische Erneuerungen am baulichen Bestand sowie den haustechnischen Installationen und Anlagen.

Weitere Maßnahmen wurden zur Gewährleistung der Betriebssicherheit und zur energetischen Sanierung von groben Mängeln getroffen. So wurden zum Beispiel alle noch verbleibenden Einfachgläser auf dem Campus gegen Dreischeibenverglasungen ausgetauscht.

Die Brandschutzmaßnahmen wurden nach folgenden Prioritäten eingestuft.
- Priorität 1: Sicherstellen der vertikalen Fluchtwege (notwendige Treppenhäuser) mit sicherem Ausgang ins Freie.
- Priorität 2: Sicherstellen der horizontalen Fluchtwege von Aufenthaltsräumen im Untergeschoss, z. B. über neue Außenfluchttreppen ins Freie.
- Priorität 3: Sicherstellen von horizontalen Fluchtwegen in den Obergeschossen.

Brandschutzsanierung am Max-Planck-Campus Martinsried

Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft, München

Planung: 2011 - 2013
Ausführung: 2013 - 2014
Baukosten: 8,6 Mio €
Bruttogeschossfläche: ca. 30 000 qm
Bruttorauminhalt: ca. 105 000 cbm

Projektbearbeitung:
Kristina Jendrowiak