Errichtung einer Fischzuchtstation am Max-Planck-Institut für Neurobiologie

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Im Untergeschoss des Bauteils O des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried ist eine Fischzuchtstation entstanden. Die Fischabteilung besteht aus einem großen Fischraum, einem Technikraum für die Wasseraufbereitung, sowie dazugehörenden Laboratorien und Büros. 

In den Aquarien, in denen Zebrafische gezüchtet werden, befinden sich insgesamt ca. 12.000 l Wasser mit 28°C Wassertemperatur. Das Wasser wird durch eine Umkehrosmoseanlage bereitgestellt und im Wassertechnikraum aufbereitet. Das Abwasser muss, da es sich um genveränderte Tiere handelt, durch eine thermische Desinfektion geführt werden. 

Der Fischraum wird mit 26°C Lufttemperatur und einer Temperaturkonstanz von ±1 K betrieben. Durch die hohe relative Luftfeuchtigkeit von bis zu 70% bei 26°C ist die Gefahr von Tauwasserbildung und Korrosion sehr hoch. Aus diesem Grund wurde der gesamte Fischraum im Innenbereich mit dampfdichten Schaumglasplatten gedämmt. Alle Materialen im Innenbereich mussten korrosionsfrei sein. Um die Fische und Proben mit den zugehörigen Laboratorien im 1. OG  auszutauschen, wurde ein kleiner Aufzug über 3 Stockwerke eingebaut.

Errichtung einer Fischzuchtstation am Max-Planck-Institut für Neurobiologie

Umbau

Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft, München

Planung: 2011
Ausführung: 2012

Bruttogeschossfläche: 200 qm
Bruttorauminhalt: 800 cbm
Baukosten: 1 Mio. EUR

Projektleitung:
Manuela Taubenberger