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Das denkmalgeschützte Gebäude für Anatomie, Baujahr 1897, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnbergwird generalsaniert. Ergänzend entstehen auf der innerstädtischen Liegenschaft eine neue unterirdische Technikzentrale sowie der Umbau einer ehemaligen unterirdischen Dampfübergabestation zur Mittelspannungszentrale. Zur temporären Unterbringung einzelner Nutzungen während der Bauzeit ist zudem ein Interimsgebäude vorgesehen.

Nachhaltigkeit im Projekt

Die Sanierung verbindet den sensiblen Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand mit energetischen und ressourcenschonenden Maßnahmen. Die Außenwände des historischen Gebäudeteils werden durch eine mineralische Innendämmung energetisch ertüchtigt. Am Anbau des Hörsaalgebäudes erfolgt die Sanierung über eine vorgesetzte Holzständerkonstruktion mit Zellulosedämmung, ergänzt durch gedämmte Dachaufbauten aus Mineralwolle.

Im Bereich der erdberührten Bauteile wird Recycling-Schaumglasdämmung anstelle von XPS eingesetzt. Bestehende historische Holzdielen- und Terrazzoböden bleiben erhalten und werden durch einen zementfreien Terrazzoboden aus Recycling-Ziegelgranulat ergänzt, der mit Wasserglas gebunden ist.

Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen des Hörsaal- und Hauptgebäudes tragen zusätzlich zur regenerativen Energiegewinnung bei.


Generalsanierung Institut für Anatomie FAU Erlangen

Bauherr: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg

Planungsbeginn: 12/2023
Ausführung: vsl. 11/2026 - 02/2030
Baukosten: ca. 31,0 Mio. €

Projektbearbeitung:
Niki Asimi, Johanna Perez, Tomas Bongart

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