Umbau und Sanierung Werner-Heisenberg-Institut

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Das Werner-Heisenberg-Institut (Max-Planck-Institut für Physik) in München-Freimann ist von dem Architekten Sep Ruf 1957 bis 1960 für den Nobelpreisträger Werner Heisenberg geplant worden. Die Anlage besteht aus Hauptgebäude, Hörsaal, Kantine, Experimentierhalle und zwei Wohnhäusern für Direktoren. Auf dem Gelände wurden auf mehrere Bauabschnitte und Jahre verteilt energetische und brandschutztechnische Sanierungsmaßnahmen und auch bauliche Anpassungen an die wissenschaftlichen Gegebenheiten durchgeführt. Aufgrund von fehlenden Laborräumen wurden Büros zu Laboren umgebaut. Als Interimsnutzung wurde, angepasst an die Denkmalschutzvorgaben, zwischen Hauptgebäude und Versuchshalle eine Bürocontaineranlage aufgestellt. Auch das eingeschossige Wirtschaftsgebäude mit Kantine und Nebenräumen wurde energetisch saniert. Neben den Umbaumaßnahmen lag der Fokus insbesondere auf den notwendigen Anpassungen an den Brandschutz.

Alle Maßnahmen fanden in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt statt. Besonders wertvoll für das Denkmalamt ist die Tatsache, dass das Institutsgebäude das einzige Nichtwohngebäude von Sep Ruf ist, das noch seine ursprüngliche Nutzung hat.

Umbau und Sanierung Werner-Heisenberg-Institut

Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft, München

Planung: 2013 - 2015
Ausführung: 2014 - 2016
LPH: 1 - 9

Projektbearbeitung:
Andreas Müller