Neue Kälte- und Notstromzentrale

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Der Max-Planck-Campus in Martinsried ist Anfang der 1970er Jahre errichtet worden. Seit dieser Zeit gewann das Institut ca. 2 MW Kälte aus dem tertiären Grundwasser. Im Jahr 2012 untersagte das Wasserwirtschaftsamt dem Institut, das tertiäre Grundwasser zu nutzen. Als Ersatz wurde auf dem Campus eine Kälte- und Notstromzentrale gebaut, die in der Endausbaustufe 7 MW Kälte für den kompletten Max-Planck-Campus bereitstellen soll.

Kernstück der Kälteanlage ist ein Kompressor im Untergeschoss sowie 6 V-Kühler in der Dachzentrale. Im Erdgeschoss sind Traforäume und eine Zentrale für die Mittelspannungsanlage untergebracht.

Um den Energieverbrauch zu reduzieren wird das gesamte Regenwasser des Campus gesammelt und in zwei Zisternen gespeichert. Dort wird das Wasser durch die Erdtemperatur nochmals gekühlt und als Vorlauf für den Kältekreislauf verwendet. Im Erdgeschoss ist eine Fläche vorgehalten, die mit Blockheizkraftwerken (BHKWs) bestückt werden soll. Die aktuelle Planung sieht vor, die Aggregate mit zwei Mal 1 MW auszulegen.

Neue Kälte- und Notstromzentrale

Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft, München

Planung: 2008 - 2010
Ausführung: 2011 - 2012

Bruttogeschossfläche: 1088 qm
Bruttorauminhalt: 4738 cbm
Baukosten: 13 Mio. €

LPH 6 - 9
Kai Otto Architekten
Projektbearbeitung: Günther Schramm

LPH 2 - 5
Müller-Hamann Hassenzahl Architekten

© Foto Jens Weber